Professionell Pflegende
Praxisleitfaden für Gewaltschutzkonzepte in Pflegeheimen
Gewalt in der Langzeitpflege ist ein relevantes Problem – und Prävention ist fachlich geboten.
Um Pflegeeinrichtungen bei der Entwicklung und Implementierung von Gewaltschutzkonzepten zu unterstützen, stellt das Zentrum für Qualität (ZQP) einen Praxisleitfaden bereit. Dieser umfasst Basiswissen, Praxistipps, ein Check-up zur Risikoanalyse sowie ein Konzeptmuster.
Mit dem folgenden Button gelangen Sie zur Website des ZQP und können dort direkt den Praxisleitfaden als PDF herunterladen.
Marks-Schulungen
Die MAKS®-Therapie ist eine multimodale, nichtmedikamentöse Gruppentherapie für Menschen mit Demenz.
Mit den vier Komponenten der MAKS-Therapie können Demenzerkrankte auf der motorischen, alltagspraktischen, kognitiven und (psycho)sozialen Ebene durch spezielle Übungen aktiviert werden.
Mitarbeitende in der stationären und teilstationären Pflege aus den Bereichen Betreuung und Pflege, Sozialarbeit, Physio- und Ergotherapie sowie Logopädie können sich in einer 3-tägigen digitalen Schulung zum MAKS®-m Therapeuten bzw. zur MAKS®-Therapeutin ausbilden und zertifizieren lassen. Die Zertifizierung der Teilnehmenden ist mit der Abgabe eines Theorie- und Praxisberichtes verbunden.
Die MAKS®-s-Schulung baut auf der MAKS®-m-Schulung auf und richtet sich speziell an die Bedürfnisse und Anforderungen von Pflegebedürftigen in deutlich fortgeschrittenem Demenzstadium (schwere Demenz).
Die Pflegekasse der IKK classic übernimmt die Schulungskosten zum MAKS®-Therapeuten bzw. zur MAKS®-Therapeutin sowie das Handbuch für MAKS®-m als PDF-Version für bis zu vier Mitarbeitende je Pflegeeinrichtung entsprechend freier Kapazitäten.
Nähere Informationen zu diesem Angebot und zur technischen Ausstattung (Mikrofon, Webcam, etc.) erhalten Sie in den beigefügten Infoblättern. Zudem finden Sie weitergehende Informationen unter www.maks-therapie.de
Weitere Informationen als PDF >
Gemeinsam gesund essen – miteinander gesund alt werden
Mit dem Projekt „Gemeinsam gesund essen – miteinander gesund alt werden: Förderung einer selbstbestimmten und gesundheitsförderlichen Ernährung mit Tagesgästen/Bewohner:innen in (teil-)stationären Pflegeeinrichtungen“ soll in fünf Pflegeeinrichtungen in Niedersachsen die Ernährungssituation der Bewohner:innen und Tagesgäste verbessert werden
Förderung Digitalisierung
Um die Digitalisierung in der Pflege und damit die Entlastung der Pflegekräfte sowie die Verbesserung der pflegerischen Versorgung voranzubringen, wird nun bis 2030 aus den Mitteln der sozialen und privaten Pflegeversicherung ein einmaliger Zuschuss für jede ambulante und stationäre Pflegeeinrichtung für die Anschaffung von entsprechender digitaler und technischer Ausrüstung bereitgestellt.
Infos und Vordrucke im Internet auf der Website des GKV-Spitzenverbands der gesetzlichen Kranken- und Pflegekassen in Deutschland.
Prävention in der stationären Pflege
Der GKV Spitzenverband berichtet: "Mit dem Gesetz zur Stärkung der Gesundheitsförderung und der Prävention (Präventionsgesetz – PrävG) aus dem Jahr 2015 wurden die Pflegekassen verpflichtet, Leistungen zur Prävention in voll- und teilstationären Pflegeeinrichtungen nach § 71 Abs. 2 SGB XI für in der sozialen Pflegeversicherung Versicherte zu erbringen. Dahinter steckt der Gedanke, dass pflegebedürftige Menschen - trotz ihrer körperlichen, kognitiven oder psychischen Beeinträchtigungen - über Gesundheitspotenziale verfügen, die gefördert werden können. "
Pflegenetzwerk Deutschland
Aktuelle Infos zu Pflegeberufen
Internet: https://pflegenetzwerk-deutschland.de/
Die Beschwerdestelle Pflege
Pflegebedürftige Menschen, deren Angehörige sowie beruflich Pflegende können sich mit Beschwerden sowie Hilfeersuchen bezüglich der pflegerischen Versorgung an die Beschwerdestelle Pflege wenden. Mögliche Anliegen sind beispielsweise Hinweise auf Qualitätsmängel in der unmittelbaren pflegerischen Versorgung, Hygienemängel oder der Verdacht auf Gesetzesverstöße. ... Alle Anliegen werden vertraulich behandelt.
Telefon: 0511 120 4186
Fax: 0511 120 99 4186
E-Mail: [email protected]
Ethikkommission für Berufe in der Pflege – Niedersachsen
Beruflich Pflegende sind regelmäßig mit ethischen Fragen oder Dilemmata konfrontiert. Es gibt ein Beratungsangebot der Ethikkommission für Berufe in der Pflege – Niedersachsen.
Die Kommission wurde Anfang 2023 vom Niedersächsischen Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Gleichstellung eingesetzt und ist die erste Ethikkommission in Deutschland, die sich spezifisch mit berufsethischen Fragen der Pflege befasst.
Konkret bietet die Ethikkommission beruflich Pflegenden Hilfestellung, indem sie zu berufsethischen Fragen der Pflegepraxis berät und Stellungnahmen zu aktuellen Themen erarbeitet. Alle beruflich Pflegenden in Niedersachsen und deren Organisationen können Anfragen an die Ethikkommission für Berufe in der Pflege richten. Diese werden selbstverständlich vertraulich behandelt.
Internet: https://www.pflegeethikkommission-nds.de/
Download: Factsheet als PDF
Wegweiser für ein „Leben in Balance“ in Pflegeeinrichtungen
In dem Wegweiser sind Erfahrungen und Umsetzungsbeispiele zur Förderung der psychosozialen Gesundheit von und mit Bewohner*innen/Tagesgästen von Einrichtungen in Niedersachsen zusammengetragen.
Der Wegweiser ist ein Ergebnis des Projektes „Leben in Balance“.
In dem nun abgeschlossenen Projekt wurden über vier Jahre interessierte Pflegeeinrichtungen in Niedersachsen beratend und finanziell dabei unterstützt, Konzepte zu entwickeln und zu beantragen, die zur Förderung der psychosozialen Gesundheit ihrer Bewohner*innen/Tagesgäste beitragen.
Aus Celle ist der CMS Pflegewohnstift Franz-Guizetti-Park beteiligt.
Zum Wegweiser hier.